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Bürgerinitiative gegen BoA- Erweiterung
Niederaußem e.V.
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Neubau auf alten Flächen

An Stelle einer Ausweitung der Kraftwerksfläche in Niederaußem und dem damit verbundenen Flächenverbrauch, schlägt Big BEN den sofortigen Rückbau des veralteten Kraftwerks in Frimmersdorf vor.


Uralt-Braunkohlekraftwerk Frimmersdorf

Auf der dadurch frei werdenden Fäche lassen sich 5-6 BoA-Kraftwerksblöcke errichten.
Nur das ist wirkliche Kraftwerkserneuerung.
Außerdem läßt sich damit eine sonst unvermeidlich entstehende Industriebrache vermeiden (Altlaßt die möglicherweise der Kommune "zur Nutzung" überlassen wird).

Die Vorleistungen dafür haben Bevölkerung und Politik durch die Duldung der Erweiterung und der damit verbundenen Ausweitung der Kraftwerke Niederaußem (BoA 1) und Neurath (BoA 2+3) bereits erbracht. Alleine der BoA-Block in Niederaußem mit seiner Leistung von über 1000 Megawatt vermag sämtliche 150 MW Blöcke in Frimmersdorf zu ersetzen - und das schon seit 2003.


Alternative Standorte
RWE Power hat laut eigener Aussage mehrere Alternativstandorte geprüft.

Alle Alternativstandorte sind jedoch von RWE Power aus wirtschaftlichen Erwägungen verworfen worden. Der Bitte der Bürgerinitiative  Big BEN mindestens 3 dieser Standorte zu nennen konnte bzw. wollte RWE Power bisher nicht nachkommen. Big BEN hat daraufhin selbst Alternativstandorte ermittelt, geprüft sowie die dem Kraftwerksbetreiber dadurch entstehenden Mehrkosten errechnet. Nach Ansicht von Big BEN gibt es für das Vorhaben mindestens noch zwei weitere Standorte, die wirtschaftlich vertretbar sind und Mensch und Umwelt weniger belasten.

Einer dieser Standorte liegt unmittelbar am Tagebau Garzweiler, er hat eine Größe von ca. 240ha und böte somit Platz für mindestens 8 BoA-Blöcke. Der Standort wird tangiert von der Autobahn A61 und hat hierdurch die notwendige Verkehrsanbindung für PKW- und Schwerlastverkehr.

Die Mehrkosten für die Infrastrukturmaßnahmen am vorgeschlagenen Alternativstandort betragen ca. 5% der Kosten je BoA-Block. Diesen Mehrkosten liegen Richtpreise international tätiger Fachunternehmen zugrunde. Sie Beinhalten zwei Hochspannungstrassen mit ca. 10 km Länge, ca. 10 km zusätzliche Bahntrasse für die Kohlebahn und ca. 10 km Wasserleitung. Mehrkosten die dem Unternehmen RWE Power durchaus zumutbar sind, wenn man bedenkt, daß von der Erweiterung des Standortes Niederaußem ca. 17.000 Einwohner in den umliegenden Ortschaften betroffen sind. Am genannten Alternativstandort jedoch lediglich ca. 2.000 Einwohner. Dabei wären nicht nur die Entfernungen zwischen den dort möglichen Kraftwerksanlagen und der Wohnbebauung (Ortschaft Kirchherten) wesentlich größer als am Standort Niederaußem, dieser Ort läge aufgrund des Sonnenverlaufs immer auf der von der Sonne beschienenen Seite. Verschattung der Dörfer wie am Standort Niederaußem sind hier nicht zu erwarten

Der Alternativstandort ist in der Bildmitte der Karte schraffiert dargestellt und liegt entlang der südwestlichen Grenze des Tagebaus Garzweiler.


Alternative Kühlturmtechnik
Müssen Kühltürme wirklich bis zu 200m hoch sein oder geht es auch anders?!

Bei Hybrid-Kühltürmen reichen schon Höhen von ca. 50m vollkommen aus.

Die Schwadenbildung solcher Hybrid-Kühltürme fällt außerdem etwa 90% niedriger aus als bei den "hochmodernen" Kühlturmgiganten (Naßkühltürme) in Niederaußem und Neurath. Die Technik ist erprobt und hat sich mehrfach bewährt.

Da fragt man sich doch warum RWE für seine BoA-Kraftwerke immer noch auf die extrem hohen Naßkühltürme setzt?
Ein möglicher Grund dürfte sein: "Weil mit den Kühltürmen auch die Verbrennungsabgase abgeleitet werden!" Bei größerer Ableitungshöhe lassen sich die Abgase weitflächiger ver-teilen und es kommt nicht zu einer Schadstoffkonzentration vor Ort.

Auch der Regionalrat Köln hat sich mit der Hybrid-Kühlturmtechnik befaßt. Hier eine Pressemitteilung der CDU-Fraktion im Regionalrat Köln:  Es geht auch anders.pdf (100kB)

Ansprechpartner vor Ort

Rheidt / Hüchelhoven
Georg Keulertz; 02183-413030
Hans-Joachim Gille; 02183-7231

Auenheim
Wolfgang Sewelies; 02271-55789
Bedburg- Rath
Herbert Förster; 02272-918990

Büsdorf
Dr. Ruth Hausmann, 0171-2427240

Fliesteden
zur Zeit keine Kontaktperson
Glessen
Michael Broetje; 02271-52577
Oberaußem
zur Zeit keine Kontaktperson
Niederaußem
Dieter Hunke; 02271-52577
Stommelerbusch
Rolf Dohm; 0172-9356854
E-Mail info@bi-bigben.de
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