home
Bürgerinitiative gegen BoA- Erweiterung
Niederaußem e.V.
Home
Aktuelles
Ziele
Presse
Alternativen
Weitere Infos
Vorstand
Impressum
Gästebuch
Archiv Linkliste Downloads Aspekte
Archiv

Am 06.02.2004 Besuch der Regionalratssitzung. Der Regionalrat Köln entscheidet erneut (zum dritten mal) das Verfahren zur Erweiterung des Niederaußemer Kraftwerkgeländes nicht zu eröffnen (Änderung des Gebietsentwicklungsplanes). Aus Sicht des Regionalrates gibt es bereits jetzt hinreichend plangesicherte Bereiche für weitere BoA-Blöcke. Außerdem vermisse man immer noch einen Zeitplan zu Abschaltung und Abbruch der alten Blöcke und zu Ort und Zeit von neuen BoA-Projekten. Kritik gab es für RWE-Power weil die Sorgen der Anwohner nicht ausreichend berücksichtigt werden und das in den Kraftwerken auch sogenannte Ersatzbrennstoffe (hiermit ist Müll gemeint) verbrannt würden. So werde in Weisweiler und in Frimmersdorf versuchsweise Papierschlamm verfeuert.

Aussage von RWE-Power: Da 2005 die Deponiegenehmigung durch eine Gesetzesänderung erlösche, sei für manchen Abfall „die thermische Verwertung das Mittel der Wahl“ - aber nur in den alten Kraftwerken „als Standortsicherung“.


Am 05.02.2004 hält Big BEN, im Pfarrsaal in Bergheim-Hüchelhoven, seine erste Jahreshauptversammlung ab, dazu sind sowohl alle Mitglieder als auch Gäste eingeladen. Neben dem Bericht des Vorstands gibt es auch Gelegenheit zur Diskussion und zu ausführlicher Information. Die Belastung der umliegenden Ortschaften durch das Kraftwerk, d.h.: Die bereits jetzt feststellbaren negativen Einflüsse und deren zu erwartende Verschärfung durch den Bau weiterer 4 oder gar 5 BoA-Kraftwerksblöcke am Standort Niederaußem, werden nachdrücklich durch einen von Hr. Sewelis und Hr. Sckerl produzierten Film dokumentiert.


Am 19.12.2003 wurden im Regionalrat Köln die zur Beantwortung an RWE Power gestellten Fragen aus der Sitzung vom 23.05.2003 diskutiert, darüber hinaus wurden weitere Fragen gestellt, insbesondere hinsichtlich:

Der Darstellung der zeitlichen Abfolge des Baus der insgesamt geplanten 10  BoA Anlagen. Parallel dazu den Rückbau der alten Anlagen.

Aussagen zu den Standorten.

Alle Parteien wollen „eine Art Verpflichtungserklärung von RWE Power haben, die Neubau, Abschalten und Abbau in ein Zeitraster bringt“ so zitiert vom Vorsitzenden des Regionalrates Herrn Gerhard Lorth.

Das GEP Änderungsverfahren wurde erneut nicht eingeleitet. Die nächste Sitzung des Regionalrates Köln findet am 06.02.2004 statt.


Dezember 2003  RWE Power Barbara-Empfang auf Schloß Paffendorf:

Aussage des Vorstandsvorsitzenden von RWE Power, Berthold Bonekamp „Der Bau moderner Kraftwerke sei für sich genommen schon eine nachhaltige Kompensation für Belastungen“.


Am 23.05.2003 leitet der Regionalrat Köln das Verfahren zur GEP-Änderung nicht ein. Es werden an RWE Rheinbraun detaillierte Fragen gestellt, die schriftlich zu beantworten sind (Empfehlung: bis Oktobersitzung).
Am 16.04.2003 reicht RWE Rheinbraun sein Antragschreiben beim Regionalrat Köln zur Änderung des Gebietsentwicklungsplanes ein.
Am 07.04.2003 fällt der Beschluß im Stadtrat Bergheim gegen eine BoA-Erweiterung auf neuem Gelände jenseits der Nord-Süd Bahn.
Am 28.03.2003 gründet unsere Bürgerinitiative den als gemeinnützig anerkannten, eingetragenen Verein mit Namen:

„Bürgerinitiative gegen BoA-Erweiterung Niederaußem e.V. - Big BEN“


Von Januar bis April 2003 haben wir nahezu alle Politiker über die Auswirkungen der derzeitigen BoA-Planungen auf die Bevölkerung hingewiesen und detailliert informiert. Dabei waren Vertreter fast aller Parteien vor Ort: aus dem Stadtrat, aus dem Kreistag, aus dem Regionalrat Köln und aus dem Landtag. Ebenso wurden unsere Vertreter in Berlin in persönlichen Gesprächen informiert.
Am 23.12.02 beschließt der Haupt- und Personalausschuß der Stadt Bergheim die Einrichtung eines Arbeitskreises “BoA-Planung“, dem 16 Mitglieder angehören. Dieser Arbeitskreis setzt sich zusammen aus:
  1. Zwei Vertretern, die aus den Stadtteilforen (Agenda 21) Auenheim, Niederaußem und Rheidt-Hüchelhoven entsandt werden.

  2. Zwei Vertreter, die von RWE Rheinbraun benannt werden

  3. Zwei Vertreter der Stadtverwaltung

  4. Die Ortsvorsteher der Stadtteile Auenheim, Niederaußen und Rheidt-Hüchelhoven.

  5. Drei Vertreter, die aus der Mitte des Haupt- und Personalausschusses gewählt werden.                                                             

Der Arbeitskreis tagte bislang in drei Sitzungen :

1. Sitzung 16. Januar 2003 in Auenheim 2. Sitzung 30. Januar 2003 in Rheidt-Hüchelhoven 3. Sitzung 13. Februar 2003 in Niederaußem

RWE Rheinbraun hat sich hierbei konkreten Diskussionen entzogen, insbesondere um die Prüfung und Darstellung eines Alternativstandortes, obwohl vom Unternehmen angeblich rund 120 Planungsvarianten untersucht worden seien.

Unsere Bürgerinitiative hat den Arbeitskreis sowie die Presse vor der letzten Sitzung zu einem von ihr ermittelten Alternativstandort gebeten und per Bus dorthin gefahren. Einhellige Meinung aller Anwesenden war und ist es immer noch:

Dieser Standort ist eindeutig besser, ist doch hier eine Belästigung von betroffenen Bürgern so gut wie nicht gegeben.

In der Region zwischen Bedburg-Rath, Niederaußem/Oberaußem, Rheidt-Hüchelhoven, Rommerskirchen, Büsdorf, Stommeln, Pulheim, Fliesteden, Glessen u. A. sind dagegen mehr als 20.000 Bürgerinnen und Bürger betroffen.

So lautete dann auch der Beschluß des Arbeitskreises:

Der Arbeitskreis empfiehlt dem Rat der Stadt Bergheim, der Einleitung des Verfahrens zur Änderung des Gebietsentwicklungsplanes nicht zuzustimmen.


Am 09.12.02 veranstaltete die Stadt Bergheim eine Informationsveranstaltung für betroffene Bürgerinnen und Bürger zu den RWE Rheinbraun Plänen. Rund 700 (!) Bürgerinnen und Bürger erscheinen.

 Ergebnis: Helle Empörung, mind. 95 % Ablehnung.

Unsere Bürgerinitiative schlägt auf dieser Veranstaltung die Einberufung eines Arbeitskreises vor, der sich aus Vertretern der betroffenen Bürgerschaft, der politischen Fraktionen und RWE Rheinbraun zusammensetzt. Die Ergebnisse sollen in die Stellungnahme der Stadt Bergheim einfließen.

Ausdrücklich wird gefordert, dass die Politiker im Rahmen des GEP-Verfahrens den Willen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigen.


Am 25.11.02 informiert RWE Rheinbraun im Rahmen einer Ratssitzung erstmals die           Stadtverordneten der Stadt Bergheim. Dabei erschienen die Vertreter von RWE Rheinbraun mit 1 1/2 Std. Verspätung!

Dem vortragenden Dr. Lamberts wurde neben anderen Fragen auch die nach der Prüfung eines Alternativstandortes gestellt. Seine Antwort:

„Dann geht dort ja der gleiche Rummel los!"


Am 06.11.02 Infoveranstaltung unserer Bürgerinitiative zum Thema BoA Erweiterung. RWE Rheinbraun stellte im Pfarrsaal Hüchelhoven die Planung vor. Daraufhin erstmals Presseberichte.

 

Am 05.11.02 wurden erstmals die Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat von RWE Rheinbraun informiert.

Am 21. Dezember 2001 auf der AGENDA 21 Veranstaltung in Rheidt-Hüchelhoven Gründung unserer Bürgerinitiative gegen einen weiteren Kraftwerksblock in Niederaußem

Beobachtung der Gerüchte über Neubau in Neurath bzw. Niederaußem. Informationspolitik seitens RWE Rheinbraun gleich Null !

Zwei Gründungsmitglieder erfuhren erstmals im September 2002 anläßlich eines Vortrages der RWE Rheinbraun vor Bergleuten, weit weg von unserer Region, von folgenden, geplanten Maßnahmen:

5 BoA Blöcke in Niederaußem

5 BoA Blöcke in Neurath

Errichtung der Blöcke jeweils auf neuen Flächen.

 

Recherchen bei unseren Politikern zeigten: Offensichtlich war keine Partei über derartige Planungen informiert.

Ansprechpartner vor Ort

Rheidt / Hüchelhoven
Georg Keulertz; 02183-413030
Hans-Joachim Gille; 02183-7231

Auenheim
Wolfgang Sewelies; 02271-55789
Bedburg- Rath
Herbert Förster; 02272-918990

Büsdorf
Dr. Ruth Hausmann, 0171-2427240

Fliesteden
Elisabeth Hüüsewig; 02238-945050
Glessen
Michael Broetje; 02271-52577
Oberaußem
Heike Most; 02271-53635
Niederaußem
Dieter Hunke; 02271-52577
Stommelerbusch
Rolf Dohm; 0172-9356854
E-Mail info@bi-bigben.de
 
www.PunktumPunkt.de